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Szuli (reserviert)

Name: Szuli
Rasse: Mischlingsrüde
Alter: ca. 10/2006 geboren
Größe: ca. 50 cm

Das bin ICH:
Ihr lieben Menschen, mein Name ist Szuli und ich habe ein dickes Problem, denn ich bin im Seniorenalter hier im Tierheim gelandet und befürchte nun, dies könnte meine letzte Station sein. Gefragt sind ja eher die Hunde vom jüngeren Semester und diesem Anspruch werde ich leider nicht mehr gerecht. Aber die Flinte ins Korn werfen (?), das steht einem Szuli Nicht (!), deshalb möchte ich Euch hiermit meine Mega-Von-Herzensbewerbung vorstellen. Ich bin mittelgroß, habe kurzes schwarz braunes Fell, einen für mein Alter doch vorzeigbaren wohlgeformten Body und eine Schlappohrfrisur, die ungetunt verlässlich sitzt. Mit meinem Kulleraugen-Augenaufschlag versuche ich Menschen zu verzaubern, ihnen einen freudigen Herzhüpfer zu schenken, manchmal klappt es und dann auch wieder nicht, jedenfalls reicht es bisher nicht so weit, als daß sie mich bei der Pfote nehmen würden und mir ein neues zu Hause schenken würden. Mein Wesen hat keine dunklen oder versteckten Seiten. Ich bin es, der Szuli, der ein offenherziger Katzen-, Hunde- und Menschenfreund ist! Leben und leben lassen… werde ich das noch???  Darf ich meinen Lebensabend noch glücklich verbringen??? Nur noch ein einziges Menschenherz für mich, daß ich erwärmen darf… bin ich doch hauptberuflicher Menschenbetörer und dafür gibt es ja kein Renteneintrittsalter: entweder man ist es oder eben nicht!

Meine Geschichte:
Das Schicksal hat mir mein geliebtes Herrchen genommen, das für immer eingeschlafen ist. Trauer ist ja eins, aber einsame Trauer ist die Hölle! Eine so endgültige Erfahrung, ohne Rückwärtsgang, ich kann nicht hinterher aber auch nicht zurück und fühle mich wie in einer Zwischenwelt gefangen, die mehr Tiefen als Höhen hat. Und ein Wort rauscht mir im Repeatmodus durch den Kopf: Wohin??? Wohin mit meiner Liebe, wohin mit meiner Trauer und wohin mit meinen Ängsten, wohin mit Szuli???

Was ich mir wünsche:
Ich wünsche mir liebevolle Menschen, die mir meine Traurigkeit aus den Augen wischen…die mich halten… die sich mich noch zu lieben trauen, auch wenn ich ihren Weg nicht mehr auf lange Sicht werde begleiten können … Menschen die Geborgenheit zu leben wissen, in deren Armen ich schwach sein darf und die mich auffangen in dieser scheinbar ausweglosen Lebenslage. Ich möchte Liebe spüren und Liebe schenken, all die die ich in mir trage, denn auf Sparfüchse kann ich gar nicht!  Gegen Kulturprogramm hätte ich übrigens überhaupt gar nichts: so abends neben oder noch lieber noch auf Eurer Couch liegend, gemütlich vor dem Fernseher und Streicheleinheiten genießend, daß ist eine Vor- oder besser Verführung, für die man keine Eintrittskarte buchen kann. Deshalb wünsche ich sie mir jetzt sehnlichst vom Universum da Draußen (Leuchtzeichen). Ich bin vom Schicksal zu einem „Krieger“ erkoren worden, einem Krieger ohne Waffen im eigentlichem Sinne, denn ich kämpfe mit meiner Liebe und meinem Herzen für (m)eine bessere Welt, möchte meinem jetzigen Gefühlskrieg nicht einen qm Boden überlassen…aber meine Kraft, die ist endlich und ich hoffe soooooooo sehr, daß ein Menschenherz mich findet, bevor ich kapitulieren muß…

Bevor ich in mein neues Zuhause reise, werde ich noch gechipt und geimpft.

Wer mich adoptieren möchte, wende sich bitte an meine Vermittler.


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